Dienstag, 22. April 2014

Welttag des Buches 23.4.

Mir ist heute so feierlich ... Das (22.4.) ist privat und hat mit einem Klassentreffen heute vor genau drei Jahren zu tun.
Für Euch habe ich einen anderen Feiertag ausgewählt - den Welttag des Buches am 23.4. Ich finde es prima, wenn Bücher gelesen werden und habe deshalb die Idee eines Gewinnspiels von einer befreundeten Bloggerin "geborgt":

Ihr könnt hier bei mir ein Bücherpaket gewinnen! Was müsst Ihr tun?

1. Kauft ein Buch! In einer Buchhandlung in Eurer Nähe. In der Zeit zwischen dem 23.4. und dem 30.4. 

2. Den Kassenbon kopiert und sendet ihn mir an folgende Mailadresse:

jansen.jo@icloud.com

3. Hofft, dass die Glücksfee am 1.Mai Euren Namen zieht.

4. Nein, ein Online-Kauf bei Amazon, Weltbild & Co. zählt nicht! Es sollen ja gerade die kleinen Buchhandlungen unterstützt werden. Ich empfehle z.B. gern die Hofbuchhandlung Carl Liehner in Sigmaringen. Einen ähnlich schönen Buchladen zum Stöbern und mit freundlicher Beratung gibt es sicher auch in Eurer Nähe.

Viel Glück! 



Montag, 21. April 2014

Ein Stern (Drabble des Tages)

Es ist passiert! Ich habe meine erste 1-Stern-Rezension für eines meiner Bücher bei Amazon bekommen! (Erklärung: 5 Sterne = sehr gut, 1 Stern = richtig schlecht) Bisher hatte das Buch ausschließlich 5-Sterne-Bewertungen. Der Rezensionstext ist so formuliert, dass ich eine(n) Autorenkollegin/en als Absender vermute. Was treibt jemanden dazu, so ein Urteil zu fällen? Unter der Überschrift: "Grauenhaft" ...? Mir fällt nur ein Spruch ein, den ich schon öfter gehört habe. So grinse ich still vor mich hin, fühle mich geehrt, anstatt mich zu ärgern und sage mir:

Mitleid bekommst du geschenkt, Neid musst du dir erarbeiten.
Danke!

--> "Grauenhaft"

Dienstag, 8. April 2014

Morgen (ein Drabble)

Ein neues Virus scheint umzugehen und Menschen in meiner Umgebung zu befallen. Aus scheinbarem Entgegenkommen mutiert es über Unverbindlichkeit bis hin zur völligen Vergessenheit. Ich nenne es das »Ich melde mich morgen«-Virus.

»Heute bin ich auf einer Party. Ich melde mich morgen.«
»Lass uns telefonieren. Ich ruf Dich morgen an.«
»Ja, wir sollten mal wieder was ausmachen. Ich melde mich morgen.«

Ehrlich, das stinkt mich an! Am liebsten würde ich all diesen Leuten, die sich dann doch nicht melden, sagen, was ich davon halte, so vertröstet und vergessen zu werden. Direkt ins Gesicht. Aber nicht heute. Lieber erst morgen.

Mittwoch, 2. April 2014

Die Wanderhure im Landgericht

Ich hab es noch! Unter dem alten Titel, der per Gerichtsbeschluss verboten wurde. "Die schönsten Wanderwege der Wanderhure" darf nicht mehr so heißen, weil Droemer Knaur, "mein" Verlag und der der "Wanderhure" dagegen geklagt hat. Ist ja auch logisch. Wanderhure ist eine geschützte Berufsbezeichnung. So wie Cowboy, Gendarm, Mörder oder geiles Luder. Da werden die deutschen Gerichte viel zu tun haben, wenn alle Verlage von Western, Krimis und Erotischer Literatur jetzt von Klagen überrollt werden. Um mich vor eventuellen Klagen zu schützen, betone ich, dass ich mich über diese Thema auf keinen Fall lustig mache! Ich find's zum Heulen! 

"Die Wanderhure" hat auf jeden Fall Aufmerksamkeit bekommen. Julius Fischer erst recht. So hat Droemer Knaur unfreiwillig Werbung gemacht für den, den sie verdammen und sein Buch zur "Blauen Mauritius" der Wanderhurenbücher erhoben. Gut, dass ich eine von ihnen in meiner Briefmarken-, ähm, Büchersammlung habe. ;-)

Donnerstag, 13. März 2014

Als DANKESCHÖN "Nach(t)Sicht" GRATIS

Liebe Freunde und Leser, seit gestern hat meine Autorenseite auf Facebook über 300 "Follower". Es freut mich sehr, dass soviel Menschen, die ich größtenteils nur virtuell oder gar nicht kenne, meine Seite dort gefällt. Als Dankeschön und Anreiz für alle, meine Geschichten zu lesen, gibt es nun das E-Book "Nach(t)Sicht" für zwei Tage GRATIS.

--> "Nach(t)Sicht" GRATIS als E-Book bei amazon




Bitte nicht traurig sein, falls Ihr keinen Kindle-Reader besitzt. Man kann die Amazon E-Books auf jedem PC lesen! Das geht ganz einfach:

1. Gewünschtes E-Book bei amazon aufrufen (z.B. über den obenstehenden Link) ;-)


2. Auf den Link Kindle Lese-Apps klicken, in der Zeile über dem Preiskästchen


3. Auswählen, mit welchem Gerät Ihr lesen wollt - wie Ihr seht, geht es auch mit dem Smartphone, Tablet usw. Ich verfolge im Beispiel den Weg für PC. Ihr klickt also auf den Link mit dem Betriebssystem Eures PCs. z.B. Windows 7



4. jetzt nur noch auf "Jetzt herunterladen" drücken und im nächste Schritt festlegen, in welchem Ordner Eures PCs die Kindle-App gespeichert werden soll. Und dann kann es losgehen.



Viel Spaß beim Lesen meiner und vieler anderer E-Books! Wer mag, darf mir GERN seine Meinung zu meinen Geschichten schreiben. Entweder hier als Kommentar oder bei amazon als Rezension zum Buch. Danke! 

Liebe Grüße
Eure Jo

P.S. Falls Ihr meine Facebook Autorenseite noch nicht kennt, die findet Ihr hier:
--> Jo Jansen Autor auf Facebook

Montag, 17. Februar 2014

Der Brillenbaum

Es war einmal ein Dorf, in dessen Zentrum ein riesiger alter Baum stand. Seine Äste ragten bis in den Himmel. Große Luftwurzeln hingen herab und berührten die Erde. Der Baum war den Menschen heilig. Er schützte sie vor der sengenden Sonne. In seinem Schatten ruhten sie und fühlten sich hinterher entspannt und erfrischt. Aus seinen Luftwurzeln fertigten sie kunstvolle Brillengestelle. Diese bestückten sie mit farbigen Gläsern, die in den Familien von Generation zu Generation weiter gegeben wurden und trugen sie zum Schutz ihrer Augen vor der gleißenden Sonne.

»Sieh nie ohne Brille in die Welt!«, ermahnten die Menschen ihre Kinder. »Du würdest blind.« Ohne Brille glaubten sie sich verloren. Daher setzten sie diese selbst im Schatten des Baumes und in der Nacht nicht ab. 

Jede Familie besaß einmalige Brillengläser einer bestimmten Farbe. Die einen rote, die anderen blaue, die nächsten gelbe, wieder andere orange und so weiter. 

»Der Baum ist rot.«, sagten die Menschen, die rote Brillengläser trugen.
»Nein, der Baum ist blau«, widersprach die Familie der Blauen.
»Ihr irrt, der Baum ist gelb.« Milde lächelnd schüttelten die Gelben den Kopf.
»Ach, Ihr Narren! Seht Ihr denn nicht, dass der Baum orange ist?«, ereiferten sich die Orangen.

Von nun an diskutierten sie jedes Mal, wenn sie im Schatten des Baumes zusammensaßen. An Erfrischung oder Entspannung war nicht mehr zu denken, so sehr stritten sich. Wenn sie nicht unter dem Baum zusammensaßen, begannen die einzelnen Familien einander zu meiden. 
»Spielt nicht mit den Blauen, sie sind dumm«, wies die rote Mutter ihre Kinder an.
»Haltet Euch von den Orangen fern, sie neigen zur Gewalt«, trugen die gelben Eltern ihren Sprösslingen auf.  

In jeder Familie wuchsen der Stolz und das Bewusstsein, etwas Besonderes zu sein. Als Einzige die Wahrheit zu kennen. 
»Welch Glück, dass unsere Ahnen uns die richtigen Brillengläser vererbten.« 

Eines Tages geschah es, dass nach einem Unwetter die Steppe brannte und eine riesige Feuerwalze auf das Dorf und den Baum zuraste. 
»Wir müssen den Baum retten, sonst sind wir alle verloren!« Die Dorfbewohner griffen nach Spaten und Hacken und begannen in Windeseile eine Feuerschneise in den Boden zu graben. Von der Angst getrieben, ihren heiligen Baum zu verlieren, gaben alle ihr Möglichstes. Sie gruben und hackten. Selbst die kleinen Kinder schaufelten mit ihren Schipppchen. Immer wieder  warfen die Menschen ängstliche Blicke auf die heranrasende Feuerwalze. Würden sie es rechtzeitig schaffen? Der beißende Qualm des Flammenmeers erschwerte ihnen das Atmen. Der Ruß des Feuers ließ sich auf ihren Brillengläsern nieder, bis sie trüb und undurchsichtig waren.
»Wir müssen unseren Baum retten!«
»Ich kann nichts mehr sehen!« 
»Ist unser heiliger Baum noch da?«
So schrien sie aufgeregt durcheinander. 
»Nehmt Eure Brillen ab«, rief ein kleines Mädchen, »dann könnt ihr wieder sehen.«
In ihrer Verzweiflung taten sie es. Sie gruben mit neuem Mut und das Wunder geschah - die Schneise wurde rechtzeitig fertig.  Das Feuer konnte Dorf und Baum nicht erreichen. 

Glücklich und erschöpft versammelten sich die Menschen unter ihrem heiligen Baum, um ihm zu danken. Doch was war das?
»Der Baum hat ja bunte Blätter!«, riefen sie. 
»Seht nur - rote Blätter. Und blaue, gelbe, orange, grüne, violette ...«
»Wie wunderschön!« staunten sie.
Zum ersten Mal seit Langem saßen sie friedlich miteinander unter dem Baum und gingen später erfrischt und entspannt nach Hause. 

Am nächsten Morgen suchten sie die Brillen, die sie in der Eile des Kampfes gegen das Feuer fortgeworfen hatten. Alle sahen gleich aus - schwarz vor Ruß. So nahm jeder Dorfbewohner die erstbeste Brille, putzte sie vorsichtig und sah gespannt hindurch. 
»Interessant, einmal alles gelb zu sehen«, meinten die Einen.
»Wie lustig die Welt in Blau aussieht«, lachten andere.

Von diesem Tag an trafen sie sich jeden Abend unter dem Baum, nahmen ihre Brillen ab und tauschten sie mit dem Nachbarn. Jeder verstaute die ihm gereichte Brille vorsichtig in seiner Tasche, wo sie bis zum Sonnenaufgang am nächsten Tages blieb. 

Solange aber erfreuten sich die Dorfbewohner an der bunten Blättervielfalt ihres Baumes. 
© Jo Jansen 2014

Dienstag, 17. Dezember 2013

Omis Kekse

Die Entscheidung ist gefallen. Cover zwei mit der Schrift von Cover eins. ;-)
Und was hat das mit Omis Keksen zu tun? So heißt eine Geschichte in meinem Buch und ich weiß von mindestens zwei Leserinnen, dass sie die Kekse bereits nachgebacken haben! Wenn das meine Omi wüsste ... 


Witzig - das Buch kommt hier auf dem Foto viele blauer rüber, als es in Wirklichkeit ist. Überzeugt Euch doch selbst davon, wie es in der Realität aussieht. Ihr bekommt es als Taschenbuch hier:

--> "Nach(t)Klang" von Jo Jansen für 8,95 €